Zusammenfassung
Polychreste dominieren in der Homöopathie der Gegenwart. Dass so genannte zusammengesetzte
Mittel, gewöhnlich weniger bekannte Mineralien, bei chronischen Krankheiten bessere
Ergebnisse erzielen können, versucht diese Arbeit darzustellen ebenso wie die Wege
der Repertorisation, die zu ihrer Wahl führen. Der wesentliche Aspekt ist aber der
Bezug dieser Mineralien - bislang wenig beachtet - zu den Miasmen, hier vor allem
zum Miasma der Sykose, auf dessen hohe Prävalenz hingewiesen wird. Auch bezüglich
der Mittelfolge bzw. Mittelwechsel werden wichtige Beobachtungen dargelegt.
Summary
Polychrests are domineering in the present homeopathy. That socalled combined remedies,
in common less known minerals, can realize better results in chronic diseases, does
this essay try to explain as well as the ways of repertorisation, which lead to their
choice. The main aspect is however the relation of these minerals - untill now less
regarded - to the miasms, here first of all to the miasm of sycosis, the high prevalence
of which is indicated. Also regarding the alternation of homeopathic remedies important
experiences are presented.
Schlüsselwörter
Zusammengesetzte Mittel - Miasmen - Sykose - Mittelwechsel - Schüssler-Salze
Keywords
Combined remedies - miasms - sycosis - alternation of remedies - Schüssler's minerals
Literatur
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01 Aus jüngerer Zeit stammen mehrere wissenschaftliche Arbeiten, die eine sexuelle Übertragung
vielfältiger Erkrankungen postulieren - über die klassischen Geschlechtskrankheiten
hinaus - und anhand statistischer Daten nachzuweisen versuchten. Stellvertretend hierfür
steht die Arbeit von C.H. Hawkes vom Institute of Neurology, London: Is multiple sclerosis
a sexually transmitted infection? [[7]]
02 Warum brauchen Ehepartner so oft die gleichen oder zumindest ähnliche Mittel? Haben
sie sich gefunden aufgrund eines Resonanzphänomens oder sind sie im Laufe ihres Zusammenseins
erst ähnlich geworden?
Anschrift des Verfassers:
Dr. med Ernst Trebin
Küchelstraße 1A
96047 Bamberg