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DOI: 10.1055/a-0588-6708
Rhinoplastik
Publication History
Publication Date:
11 June 2018 (online)
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Formung des Nasofrontalwinkels
Wenn bei Patienten der Nasofrontalwinkel schlecht ausgebildet ist oder dieser verändert werden soll, wird vor der Abtragung des knöchernen Höckers eine Sollbruchstelle für den Knochen in dem betroffenen Gebiet geschaffen. Genau an der Stelle in der Mittellinie, wo der neue Nasofrontalwinkel entstehen soll, wird ein 2-mm-Osteotom transkutan in den Nasenknochen getrieben ([ Abb. 1 ]). Durch seitliches Abwinkeln dieses kleinen Osteotoms nach der jeweils betroffenen Seite wird die genaue kraniale Ausdehnung der knöchernen Höckerentfernung durch horizontale Knocheneinschnitte festgelegt. Im Zuge der Entfernung des knöchernen Höckers brechen die Nasenknochen kranial genau dort, wo diese Sollbruchstellen liegen. Dies gestattet dem Chirurgen eine zusätzliche Kontrolle über die endgültige Lokalisation des Nasofrontalwinkels. Bei Patienten mit zu tief geschnittenem Nasofrontalwinkel führt eine Auffüllung mit Septum- oder Flügelknorpelanteilen zu einer ästhetisch ansprechenden Verbesserung, indem hier das Nasenprofil so angehoben wird, daß ein kräftiges, elegantes Profil entsteht ([ Abb. 2 ]). Weitere Profilverstärkungen lassen sich günstig durch Knorpeltransplantate erzielen, die dem Nasenrücken, der Supratip-, der Infratipregion, der Kolumella oder dem Nasolabialwinkel aufgelagert bzw. unterfüttert werden.
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