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DOI: 10.1055/a-0643-3205
Wundinfektion nach offener Karpaltunnelspaltung: Inzidenz und Risikofaktoren
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
15. Januar 2019 (online)

Das Karpaltunnelsyndrom stellt die häufigste Kompressionsneuropathie dar. In den USA nimmt seine Inzidenz seit Jahrzehnten zu. Schätzungen zufolge wird bei etwa jedem dritten Betroffenen eine operative Therapie erforderlich. Wie häufig kommt es bei offen-chirurgischen Eingriffen zu infektionsbedingten Komplikationen? Und welche demografischen und medizinischen Faktoren begünstigen ihr Auftreten?
Wundinfektionen nach offener Karpaltunnelspaltung sind selten und können meist ambulant behandelt werden, so das Fazit der Autoren. Eine Reihe unabhängiger Risikofaktoren begünstigen ihr Auftreten. Unerwarteterweise – und für die Wissenschaftler nicht erklärbar – scheint jüngeres Alter mit einem erhöhten Infektionsrisiko einherzugehen. Ob sich die anhand eines Kollektivs von Medicare-Leistungsempfängern gewonnenen Studienergebnisse auf die allgemeine US-Bevölkerung übertragen lassen, ist unklar.