Sprunggelenksfrakturen führen nicht selten zur Ausbildung einer Arthrose. In früheren Untersuchungen wurden Zahlen zwischen 70 – 78% angegeben. Besonders arthrosegefährdet ist die Trimalleolarfraktur. Bisher besteht zur Refixation eines posterioren Kantenfragments mit anteilig weniger als 25% Gelenkfläche kein Konsens. Die Studie von Evers et al. untersucht das Verhalten der Druckverteilung und der Gelenkkontaktfläche an Kadaverpräparaten, um so einen Beitrag zur Klärung eines möglichen Vorteils bei Refixation zu geben.