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OP-Journal 2019; 35(01): 5-10
DOI: 10.1055/a-0677-3615
DOI: 10.1055/a-0677-3615
Fachwissen
Biologische Einflussfaktoren auf die Knochenbruchheilung
Weitere Informationen
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
30. November 2018 (online)


Einleitung
Trotz der enormen Fortschritte der Frakturversorgung in den letzten Jahrzehnten heilen 5 – 10% aller Knochenbrüche nur verzögert oder inkomplett aus [1]. Frakturheilungsstörungen beeinträchtigen die Lebensqualität und die Lebenserwartung der betroffenen Patienten und stellen ein erhebliches sozioökonomisches Problem dar.
Die Ursachen für die Entwicklung einer Frakturheilungsstörung sind vielfältig. Neben unzureichender Frakturstabilisierung, ungünstiger Reposition der Fragmente, mangelnder Durchblutung des Frakturgebiets oder Infektionen können weitere biologische Störgrößen, wie Begleitverletzungen und -erkrankungen, eine große Rolle spielen ([Abb. 1]).