Zusammenfassung
Tumorerkrankungen stellen nach wir vor die zweithäufigste krankheitsbedingte Todesursache
in der westlichen Welt dar. Trotz aller Fortschritte in der Diagnostik,
der medikamentösen Tumortherapie aber auch in der chirurgischen Onkologie verlieren
wir nach wie vor ca. 50 % der Patienten am Tumorleiden. Schonende Chirurgie
durch minimal invasives Operieren auf der einen Seite erlaubt vielfach eine raschere
Rekonvaleszenz bei gleicher onkologischer Qualität, und maximale Chirurgie
bei metastasierten Erkrankungen auf der anderen Seite kann die Prognose auch im Stadium
IV deutlich verbessern. Vermehrt kommen auch sogenannte „wait and
see“-Strategien zum Einsatz. In diesem Übersichtsbeitrag werden Konzepte beim Ösophaguskarzinom,
beim Magenkarzinom, bei Neuroendokrinen Tumoren (NET) und beim
Pankreaskarzinom beschrieben. Zuletzt noch „Neues“ zur Peritonealkarzinose bei Darmtumoren
vom ASCO 2018.