Die Prävalenz umweltassoziierter Erkrankungen nimmt zu und ist heute ebenso hoch wie die der wichtigsten Volkskrankheiten. Bei chronischer Einwirkung von Umweltstressoren werden entzündliche Reaktionen ausgelöst, die über Wechselwirkungen mit dem Neuroendokrinoimmunsystem zu Depression führen können. Therapeutisches Ziel der Klinischen Umweltmedizin ist es, die krankheitsauslösenden Noxen aufzuspüren und zu eliminieren. Zudem werden individuell geeignete natürliche Entzündungshemmer wie S-Adenosylmethionin gesucht. Alloplastische Materialien werden heute noch überwiegend unkritisch eingesetzt.
Schlüsselwörter
Umweltfaktoren - Immunsystem - Klinische Umweltmedizin - Zytokine - silent inflammation - Depression - oxidativer Stress - alloplastische Materialien