Aufgrund des erhöhten Risikos für Harnwegsinfektionen nach transurethraler Prostataresektion (TURP) empfehlen die europäischen und US-amerikanischen Leitlinien eine periinterventionelle Antibiotikaprophylaxe. Angesichts zunehmender bakterieller Resistenzen sowie des Anspruchs, die antimikrobiellen Wirkstoffe verantwortungsbewusst einzusetzen (antibiotic stewartship), stellt sich die Frage, ob dieses Vorgehen gerechtfertigt ist.