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DOI: 10.1055/a-1149-7418
Lunatumnekrose tritt familiär gehäuft auf


Eine Lunatumnekrose, nach ihrem Erstbeschreiber auch Morbus Kienböck genannt, stellt zwar eine seltene Erkrankung dar, verläuft aber im Allgemeinen progredient und führt im Endstadium zu schweren Beeinträchtigungen der Handfunktion. Es existiert eine ganze Reihe von Konzepten zur konservativen oder operativen Behandlung, doch Berichte über die Ergebnisse beschränken sich meist auf kleine Fallserien.
Nach diesen Daten sind genetische Faktoren an der Entwicklung einer Lunatumnekrose beteiligt, fassen die Autoren zusammen. Detaillierte molekularbiologische Untersuchungen müssen nun klären, welche Genvarianten genau mit dem erhöhten Erkrankungsrisiko in Verbindung stehen. Auf diese Weise ließen sich möglicherweise kausale Ansätze identifizieren, die die Erkrankung verhindern oder zumindest in ihrer Progression abschwächen könnten.
Publikationsverlauf
Artikel online veröffentlicht:
23. Juni 2020
© Georg Thieme Verlag KG
Stuttgart · New York