Nachdem im 1. Teil ein Algorithmus zum allgemeinen Vorgehen bei Intoxikationen vorgestellt wurde [1], möchten wir im 2. Teil ein strukturiertes Vorgehen für das Erkennen von Toxidromen beschreiben, das auch präklinisch angewendet werden kann. Die klinischen Erscheinungen bei Intoxikationen sind meist unspezifisch, und eine Zuordnung zu einer konkreten Substanz ist schwierig. Die Einteilung häufig vorkommender klinischer Bilder in Syndrome kann aber die Zuordnung zu einer Substanzklasse ermöglichen und konkrete Therapieoptionen eröffnen.