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DOI: 10.1055/a-1214-8330
Akne inversa und Krebsrisiko
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Die Pathogenese der Hidradenitis suppurativa oder Akne inversa ist weitgehend unklar. Genetische und Umweltfaktoren in Kombination mit einer aberrierenden Immunantwort sowie einer chronischen Inflammation werden diskutiert. Die entstellende Hauterkrankung belastet nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, sie geht möglicherweise auch mit einem erhöhten Krebsrisiko einher.
Sollten sich die Ergebnisse der populationsbasierten Kohortenstudie in weiteren ethnischen Kollektiven bestätigen, so das Fazit der Autoren, müssen zukünftig Patienten mit einer Akne inversa noch sorgfältiger auf klinische Anzeichen maligner Erkrankungen überwacht werden. Zusätzlich halten sie es für wichtig, die Betroffenen intensiv zu einer Lebensstiländerung (Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht) zu motivieren.
Publication History
Article published online:
08 February 2021
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