Die Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine Krankheit, die keinen Aufschub
verträgt. Sobald die anhaltende Gelenkentzündung sich
mit Morgensteifigkeit und Gelenkschmerzen bemerkbar macht,
öffnet sich ein therapeutisches Fenster, das sich bereits nach
einigen Wochen bis wenigen Monaten wieder schließt. Gerade beim
klassischen Gelenkrheuma, der Rheumatoiden Arthritis, hat sich die
Prognose – sofern die Behandlung rechtzeitig erfolgt –
durch die immer mehr Wirkstoffe umfassende Biologikatherapie und neue
Operationsmethoden deutlich verbessert. Welche Strategien es gibt, um
auch stark betroffene Gelenke zu erhalten oder die Beweglichkeit durch
einen Gelenkersatz wieder herzustellen, war ein Schwerpunktthema auf dem
gemeinsamen virtuellen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft
für Rheumatologie (DGRh) und der Deutschen Gesellschaft
für Orthopädische Rheumatologie (DGORh).