Frakturen des Skaphoids machen bis zu 90 % aller Handwurzelfrakturen aus. Bei einem relativ hohen Anteil der Patienten (bis zu 10 %) kommt es im Verlauf zur Ausbildung von Pseudarthrosen, auch wenn die Fraktur selbst adäquat versorgt wurde. Das gilt besonders bei Frakturen mit dislozierten Fragmenten. Wird die Pseudarthrose nicht korrigiert, kann es langfristig zu einem karpalen Kollaps und arthrotischen Veränderungen des Handgelenkes kommen.