RSS-Feed abonnieren
DOI: 10.1055/a-1482-8612
ARCAPA-Syndrom als ein seltener Zufallsbefund in der CT-Angiografie

Einleitung
Die Koronargefäße können erhebliche Normvarianten aufweisen; relevante Anomalien mit Fehlmündungen der Koronargefäße betreffen dahingegen nur etwa 1–2 % der Bevölkerung. Ein großer Anteil dieser Anomalien ist klinisch stumm, wohingegen wenige hämodynamisch relevant sein und sogar zum plötzlichen Herztod führen können. Das Wissen über diese Anomalien ist für den Radiologen wichtig, da in jeder Schnittbildgebung des Thorax und anteilig auch des Abdomens die Koronargefäße erfasst sind.
Wir berichten von einem Patienten mit einem Ursprung der rechten Koronararterie aus der Pulmonalarterie (anomalous right coronary artery origin from pulmonary artery, ARCAPA), was während einer CT-Angiografie inzidentell diagnostiziert werden konnte.
Publikationsverlauf
Artikel online veröffentlicht:
12. Mai 2021
© 2021. Thieme. All rights reserved.
Georg Thieme Verlag KG
Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany