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DOI: 10.1055/a-1505-9335
Häusliche Gewalt bei Kindern


Häusliche Gewalt gegen Kinder ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Als Schwächste der Gesellschaft haben Kinder in der Regel wenig Möglichkeiten, sich selbst zu schützen. In vielen Fällen geht die Gewalt von den Menschen aus, die eigentlich den Schutz der Kinder gewährleisten sollten. Der größte Anteil an Kindesmisshandlungen erfolgt hinter verschlossenen Türen. Die S3+-Kinderschutzleitlinie der AWMF und das Bundeskinderschutzgesetz bieten die Grundlage zum Umgang mit Misshandlungen und für den Schutz der Kinder.
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Häusliche Gewalt gegen Kinder ist ein gesamtgesellschaftliches Problem.
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Die AWMF-S3+-Kinderschutzleitlinie und das Bundeskinderschutzgesetz bieten die Grundlage zum Umgang mit Misshandlungen und zum Schutz der Kinder.
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Bestätigte Misshandlungsfälle, aber auch Verdachtsfälle sollten immer in einer Teamstruktur behandelt und das weitere Vorgehen Team-intern abgestimmt werden.
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Im Rahmen der ärztlichen Behandlung ist auf eine möglichst ausführliche, gerichtlich verwertbare und wenn möglich mit Fotos untermauerte Dokumentation der Befunde zu achten.
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Ärzte haben, als möglicherweise einziger sozialer Kontakt des Kindes nach einem Trauma, bezüglich des Schutzes von Kindern eine besondere Verantwortung.
Schlüsselwörter
Kindertraumatologie - Kindesmisshandlung - nicht akzidentielles Trauma - häusliche Gewalt - Battered-Child-SyndromPublikationsverlauf
Artikel online veröffentlicht:
05. April 2022
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