Ungefähr 10% aller intensivpflichtigen Patienten entwickeln ein akutes Atemnotsyndrom (Acute respiratory Distress Syndrome; ARDS). Durch die COVID-19-Pandemie kam es zu einer Häufung von
Patienten mit schwerem ARDS. Das Erleben dieser schweren respiratorischen Insuffizienz geht mit dem Empfinden existenzieller Angst bei vielen Patienten einher. Der Beitrag stellt die
psychologische Unterstützung während und nach der intensivmedizinischen Behandlung des ARDS dar.
Schlüsselwörter
ARDS - psychologische Versorgung - Angehörige - PICS - Post-Intensive-Care-Syndrom - posttraumatische Belastungsstörung