In der Bevölkerung und bei medizinischem Personal wird Kaffeekonsum als möglicher Auslöser für Arrhythmien wahrgenommen. Dabei ist die Datenlage in keiner Weise eindeutig und teilweise sogar konträr: Schreiben einige Studien dem enthaltenen Koffein ein proarrhythmogenes Potenzial zu, so zeigt eine an Ärzten durchgeführte Arbeit einen U-förmigen Zusammenhang mit dem geringsten Arrhythmierisiko bei 1–3 Tassen Kaffee pro Tag auf. Andere Autoren kommen sogar zu dem Schluss, dass Kaffeekonsum eher positive Effekte hat als gesundheitsschädlich zu sein und führen beispielsweise dessen antioxidativen Effekt an.