Z Gastroenterol 2022; 60(03): 527-528
DOI: 10.1055/a-1772-3923
Mitteilungen der DGVS

Zum neuen Gutachten „Vergütungssystematik von ambulant zu erbringenden stationären gastroenterologischen Krankenhausleistungen“

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Mehrere Gutachten haben im Vergleich zu anderen Ländern eine zu hohe Bettenzahl in Deutschland analysiert. Kritisiert wird u. a. die zu hohe Zahl von knapp 1400 Krankenhäusern mit häufig nicht ausreichender Versorgungsqualität (u. a. Strukturmängel, Mindestmengen, Qualitätsindikatoren, Pflegeuntergrenzen). Die Politik will dieser Entwicklung gegensteuern und einen Bettenabbau erreichen. So wird das neue MDK-Gesetz zu einer weiteren Verschärfung der stationären Versorgung führen. In Nordrhein-Westfalen wird die Krankenhausplanung reformiert und eine genaue Leistungsbeplanung erfolgen, um Doppelstrukturen zu zerschlagen und eine bedarfsgerechte Versorgung zu ermöglichen. Hierbei soll die Krankenhausplanung nicht mehr an der reinen Bettenzahl, sondern nach medizinischen Leistungsbereichen und Leistungsgruppen, die an Qualitätskriterien gekoppelt sind, erfolgen [1] [2] [3] [4].



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Article published online:
09 March 2022

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