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DOI: 10.1055/a-1961-3649
Zahnärztliche Röntgendiagnostik bei Kindern und Jugendlichen


Ergänzend zur klinischen Diagnostik sind Röntgenbilder die wichtigsten Hilfsmittel für eine präventiv orientierte zahnärztliche Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Patienten mit einem besonderen Betreuungsbedarf. Sie werden zur Diagnose und Verlaufskontrolle (Monitoring) von Karies, Unfallverletzungen der Zähne, dentalen (genetischen) Strukturstörungen und Anomalien, dento-facialen Zahnstellungs- und Kieferanomalien sowie der Beurteilung endodontischer Maßnahmen herangezogen [1].
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Die BF ist in der zahnärztlichen Praxis noch immer die Röntgenaufnahme der Wahl zur Kariesdiagnostik, da die alleinige visuell-klinische Untersuchung den Kariesbefall an den Approximalflächen von Milch- und bleibenden Zähnen deutlich unterschätzt. Als alternative, röntgenfreie Verfahren stehen die Nahinfrarot-Diagnostik, die Laserfluoreszenzmessung und die faseroptische Transillumination zur Kariesdiagnostik zur Verfügung.
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Der Einzelzahnfilm ist das Röntgenverfahren der Wahl bei allen diagnostischen und therapeutischen Fragen an einem einzelnen Zahn.
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Die PSA ist bei mehreren betroffenen Zähnen oder generalisierten Befunden wie z. B. der Amelogenesis und Dentinogenesis imperfecta sowie der Zahnüber- und Unterzahl indiziert.
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Die Anfertigung eines DVT ist in der Kinder- und Jugendzahnmedizin auf komplexe Einzelfälle wie z. B. ein schweres Traumageschehen beschränkt.
Publication History
Article published online:
18 November 2022
© 2022. Thieme. All rights reserved.
Georg Thieme Verlag KG
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