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DOI: 10.1055/a-2007-6882
AAA: routinemäßige AMI-Embolisation vor EVAR verbessert Outcome nicht

Die häufigste Komplikation nach endovaskulärer Reparatur (EVAR) infrarenaler abdomionaler Aortenaneurysmen (AAA) ist ein Typ-II-Endoleak. Die Vergrößerung des Aneurysmasacks, eine Aneurysmaruptur oder die Notwendigkeit offen chirurgischer Reparatur kann die Folge sein. Als starker Risikofaktor für Typ-II-Endoleaks gilt eine offene A. mesenterica inferior (AMI). Die Studie verglich das Outcome nach EVAR mit und ohne vorherige Embolisation der AMI.
Nach ihrer Studie sehen die Autor/-innen keinen signifikanten Vorteil einer routinemäßigen AMI-Embolisation vor EVAR. Dieses Vorgehen sollte ihrer Meinung nach daher aufgegeben werden. Einschränkend sollte das retrospektive vergleichende Design einer Real-World-Kohorte ihrer Studie berücksichtigt werden. Andererseits sei das präoperative Design aufgrund des präetablierten Protokolls der Zentren fast mit einer randomisierten kontrollierten Studie vergleichbar.
Publication History
Article published online:
01 March 2023
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