Die aggressive Behandlung von Prostatakarzinomen mit radikaler Prostatektomie und Bestrahlung ist mit einer signifikanten Morbidität assoziiert. Viele Patienten beklagen postoperativ eine Inkontinenz, erektile Dysfunktion oder Impotenz. Die aktive Surveillance hat diese Nachteile nicht, aber die Karzinome bleiben unbehandelt. Minimalinvasive fokale Therapien (FT) bieten beides: eine effektive Lokaltherapie und reduzierte Komplikationen.