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DOI: 10.1055/a-2334-0163
2 Verfahren zur Rekanalisation femoropoplitealer CTO im Vergleich
Bei subintimaler Rekanalisation femoropoplitealer chronischer totaler Okklusionen CTO ist die Schwierigkeit das wahre Gefäßlumen wieder zu erreichen die häufigste Ursache für technisches Versagen. Ein bidirektionaler Zugang oder der Einsatz von Re-Enty-Devices kann dieses Problem überwinden. Die Studie vergleicht die Machbarkeit und Effektivität beider Verfahren nach misslungenem antegradem Zugang.
In ihrer Studie erwies sich laut Fresili et al. sowohl der bidirektionale Zugang als auch der Einsatz des ultraschallgeführten Re-entry-Katheters als machbar und effektiv. Bei Verwendung des Re-entry-Katheters reduzierten sich aber Strahlenbelastung, Kontrastmitteleinsatz, Patientenbeschwerden und Eingriffsdauer. Das lege nahe, dieses Verfahren bei Versagen der antegraden Rekanalisation vorzuziehen. Einschränkend sei aber der retrospektive und Observationscharakter der Studie zu berücksichtigen.
Publication History
Article published online:
27 August 2024
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