In den letzten Jahrzehnten sind die Nachttemperaturen schneller gestiegen als die Tagestemperaturen. Die zunehmende Häufigkeit nächtlicher Hitzeexposition kann ein erhebliches Risiko für die kardiovaskuläre Gesundheit darstellen. Obwohl individuelle Risikofaktoren wie arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie, Diabetes, Alkoholkonsum und Rauchen als Risikofaktoren gelten, können auch Umweltfaktoren wie eine nicht optimale Umgebungstemperatur aufgrund der weit verbreiteten Exposition in der Allgemeinbevölkerung eine Rolle bei der Schlaganfallbelastung spielen. In der vorliegenden Studie wurde der Zusammenhang zwischen nächtlicher Hitzeexposition und Schlaganfallrisiko in der Region Augsburg über 15 Jahre untersucht.