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DOI: 10.1055/a-2694-2766
Langzeitoutcome nach konservativer Behandlung von Grundgliedbasisfrakturen des Kleinfingers Typ Salter-Harris 2
Basale Frakturen der proximalen Phalanx des Kleinfingers gehören zu den häufigsten Handfrakturen im Kindesalter. Eine Operation ist bei diesen Verletzungen meist nicht notwendig, da auch unter konservativer Behandlung meist ein gutes kosmetisches und funktionelles Outcome erreicht wird. Dies bestätigt auch eine Studie der Universität von Minnesota in Minneapolis.
Grundgliedfrakturen des Kleinfingers vom Typ Salter-Harris 2 mit einer Angulation von bis zu 26° konnten bei den hier untersuchten Kindern und Jugendlichen erfolgreich konservativ behandelt werden. Langfristige kosmetische oder funktionelle Einschränkungen oder persistierende Schmerzen sind bei diesen Verletzungen also nicht zu erwarten. Manche Eltern entscheiden sich für eine OP, weil sie Bedenken hinsichtlich des späteren Aussehens des Fingers haben. Doch die Studie zeigt, dass selbst Handexperten den ehemals verletzten Finger anhand seines Aussehens einige Jahre später in der Regel nicht mehr vom gesunden Finger der Gegenseite unterscheiden können.
Publikationsverlauf
Artikel online veröffentlicht:
11. Dezember 2025
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