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DOI: 10.1055/a-2704-0672
Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie und ethnische Disparitäten in den USA
Die hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) betrifft in den USA etwa ein bis 3 Neugeborene pro 1000 Lebendgeburten. Bei mäßiger bis schwerer HIE verbessert die therapeutische Hypothermie die Prognose der Patienten. Bestehen in den USA ethnische Unterschiede hinsichtlich der HIE-Prävalenz und -Schwere sowie der Behandlungsergebnisse? Und erhalten alle betroffenen Neugeborenen gleichermaßen Zugang zu wirksamen Therapien?
In den USA bestehen erhebliche ethnische Disparitäten hinsichtlich der Prävalenz, der Schwere und der Behandlung der HIE, so die Forschenden. Insbesondere die afroamerikanische und die von den Ureinwohnern Amerikas abstammende Bevölkerung sei benachteiligt. Die Gründe hierfür müssen nun qualitative Studien klären, unterstreichen sie. Denkbar seien unter anderem Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung, aber auch kulturelle, soziale, sozioökonomische, genetische und gesundheitsbezogene Faktoren.
Publication History
Article published online:
25 February 2026
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