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DOI: 10.1055/a-2741-7520
Operative Versorgung bei spontaner intrakranieller Hypotension
Eine spontane intrakranielle Hypotension (SIH) geht meist auf ein Liquorleck unterschiedlicher Genese zurück. Die Symptomatik umfasst teils unerträgliche Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Schwindelgefühl mit Stürzen, im Extremfall kommt es zu neurokognitiven Einschränkungen. Das Krankheitsbild wird vermutlich häufig nicht korrekt diagnostiziert, auch weil die SIH erst seit Kurzem überhaupt als Erkrankung in die ICD-10 aufgenommen wurde.
Bei auf konservative Maßnahmen nicht ansprechender SIH ist ein operativer Eingriff die Behandlungsmethode der Wahl – bei 9 von 10 Patienten kommt es zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden. Das minimalinvasive operative Vorgehen richtet sich dabei nach dem Typ des Lecks.
Publication History
Article published online:
17 December 2025
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