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DOI: 10.1055/s-0028-1094466
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York
Higher Unit Dosage of Psychotropic Drugs
Größere Einheitsdosen psychotropischer MedikamentePublikationsverlauf
Publikationsdatum:
20. Januar 2009 (online)

Summary
The questions involved in higher unit dosage of psychotropic drugs are made concrete in writing the Dosage and Administration Section of package inserts for drugs. The author outlines a number of problems in recommending specific changes in conventional dosage regimens. He suggests that a major reason for reluctance to adopt new regimens using less frequent dosing is the relative paucity of data demonstrating that less frequent, higher dosing is as effective as conventional regimens. Intrinsic methodological and pharmacological problems make it difficult to generate such data for psychotropic drugs. Nonetheless, recommendations for less frequent, higher, psychotropic dosage regimens will become more common in package inserts.
Zusammenfassung
Die Fragen, die mit der Verabreichung höherer Einzeldosen von Psychopharmaka zusammenhängen, werden konkret, wenn es darum geht, den Abschnitt über Dosierung und Verabreichung bei den Packungsbeilagen abzufassen. Der Autor weist auf eine Reihe von Problemen hin, die in Zusammenhang mit Empfehlungen stehen, das hergebrachte Dosierungsregime zu ändern. Er ist der Meinung, daß ein Hauptgrund für die Zurückhaltung bei der Einführung neuer Dosierungs-Strategien mit weniger täglichen Einzeldosen darin besteht, daß relativ wenig Daten vorhanden sind, die beweisen könnten, daß weniger häufige, dafür größere Einzeldosen genauso effektiv sind, wie konventionelle Dosierungs-Schemata. Spezifische methodische und pharmakologische Probleme machen es schwierig, solche Daten für Psychopharmaka vorzulegen. Nichtsdestoweniger werden Empfehlungen für die Verabreichung von weniger und dafür höheren Einzeldosen auf den Packungsbeilagen üblicher werden.