Dtsch Med Wochenschr 1972; 97(42): 1602-1605
DOI: 10.1055/s-0028-1107612
© Georg Thieme Verlag, Stuttgart

Erfahrungen mit dem Subclavia-Katheter in einem mittleren Krankenhaus

Experience with the subclavian vein catheter in a moderately large hospitalK. Friedlaender
  • Medizinische Klinik (Chefarzt: Dr. J. A. Laberke) der Städtischen Krankenanstalten Esslingen a. N.
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Publication Date:
15 April 2009 (online)

Zusammenfassung

Innerhalb von elf Monaten wurden bei 100 Patienten Subclavia-Punktionen vorgenommen. Die Methode empfiehlt sich nicht nur für die Intensivstation, sondern auch für Allgemeinstationen, wo Infusionsbehandlungen über längere Zeit oder mit hochkonzentrierten Lösungen bei mangelhaften Venenverhältnissen in der Peripherie durchgeführt werden müssen. Infolge dieser etwas größeren Indikationsbreite haben wir fieberhafte Reaktionen etwas häufiger beobachtet (n = 7), als sonst angegeben wird. Katheterembolisationen sind nicht entstanden. Die übrigen Komplikationen entsprechen nach Art und Häufigkeit den Angaben großer Kliniken; sie sind insgesamt selten und leicht beherrschbar und stehen der breiteren Anwendung der klinisch wertvollen Punktionsmethode nicht im Wege.

Summary

Within 11 months percutaneous subclavian vein catheters were used in 100 patients requiring intravenous infusions over a long period of time or in high concentrations with poor peripheral venous filling. Pyrexic reactions occurred in seven, probably because of the wider indications for using this form of catheterization. There was no case of embolism from the catheter. Other complications corresponded to those reported from other, larger series. They are rare and easily managed and present no contra-indication.