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DOI: 10.1055/s-0028-1122405
© Georg Thieme Verlag, Stuttgart
Zur therapeutischen Anwendung von Dolantin
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
08. Juni 2009 (online)

Zusammenfassung
Auf Grund einjähriger Erfahrung mit Dolantin an einer Neurologischen Abteilung mit einer Anzahl neurochirurgischer Patienten ergibt sich, daß
1. der schmerzstillende Effekt des Dolantins dem des Morphiums gleichkommt. Bei subkutaner und intramuskulärer Gabe scheinen 5 cg Dolantin etwa 1 cg Morphium äquivalent.
2. Dolantin im Gegensatz zu Morphium keinen Einfluß auf das Brechzentrum besitzt. Es ist deshalb dem Morphium vorzuziehen u. a. bei allen Patienten mit intrakranieller Drucksteigerung und ähnlichen Erkrankungen; es ist weiterhin, evtl. in Verbindung mit Atropin, als Antalgetikum und Sedativum vor Enzephalographie geeignet.
3. Dolantin führt weder zu Obstipation noch zu sonstigen unangenehmen Nebenerscheinungen.