RSS-Feed abonnieren
Bitte kopieren Sie die angezeigte URL und fügen sie dann in Ihren RSS-Reader ein.
https://www.thieme-connect.de/rss/thieme/de/10.1055-s-00000011.xml
Dtsch Med Wochenschr 1930; 56(49): 2084-2087
DOI: 10.1055/s-0028-1126106
© Georg Thieme Verlag, Stuttgart
DOI: 10.1055/s-0028-1126106
Ueber die Wirkungsweise der Paraffinbehandlung1)
Physikalische Trugschlüsse 1) Ausgeführt mit dankenswerter Unterstützung der Notgemeinschaft deutscher Wissenschaft.Weitere Informationen
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
05. Mai 2009 (online)

Zusammenfassung
Durch eine ganze Reihe physikalischer Eigenschaften des Paraffins wird die Wärmeübertragung des flüssigen Paraffins auf die Haut derart erschwert, daß an die Haut selbst viel niedrigere Temperaturen kommen als im flüssigen Paraffin gemessen werden. Entscheidend für diese Tatsache sind vor allem die sich sofort an der lebenden Haut bildende feste Paraffinschicht und die geringe Leitfähigkeit des Paraffins. „Unsere Gesetze der Hautphysiologie” (Tissot!) werden also keineswegs umgestoßen, sondern bei Paraffinpackungen werden an die Haut nicht höhere Temperaturen herangebracht, als bei allen anderen Wärmemethoden der physikalischen Therapie.