Dtsch Med Wochenschr 1925; 51(34): 1389-1391
DOI: 10.1055/s-0028-1137063
© Georg Thieme Verlag, Stuttgart

Eigenblut oder Eigenserum?

H. Koenigsfeld - Oberarzt der Poliklinik
  • Aus der Medizinischen Universitäts-Poliklinik in Freiburg i. Br. (Direktor: Prof. K. Ziegler.)
Further Information

Publication History

Publication Date:
22 August 2009 (online)

Zusammenfassung

Die Methode der Eigenblutbehandlung, über die Tenckhoff berichtet, ist nicht ein neues Prinzip, sondern eine Nachprüfung bzw. Modifikation einer schon von vielen anderen Autoren, besonders von Spiethoff und Koenigsfeld, geübten Behandlungsweise. Die Modifikation, die Tenckhoff vornimmt, indem er defibriniertes Eigenblut intravenös injiziert, ist theoretisch nicht genügend begründet und praktisch unzweckmäßig und nicht ungefährlich. Es liegt daher kein Grund vor, von der vielfach erprobten und ungefährlichen Methode der subkutanen bzw. intramuskulären Injektion von Eigenserum nach Koenigsfeld abzugehen.