Rofo 1972; 117(8): 207-216
DOI: 10.1055/s-0029-1229415
Originalarbeiten

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Densitometrierung medizinischer Röntgenaufnahmen mit linearer Schichtdickenzuordnung

Densitometry of medical radiographs using linear tomographyE. Waibel
  • Mitteilung aus der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Braunschweig
Weitere Informationen

Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
08. August 2009 (online)

Zusammenfassung

Die Densitometrie medizinischer Röntgenaufnahmen entlang vorgegebener Bahnen führt zu einer verfeinerten Beurteilung pathologischer Befunde. Wird in gleicher Art wie vom Patienten eine Aufnahme von einem keilförmigen Schichtdickenphantom angefertigt, so kann man nachfolgend ein Densitogramm gewinnen, dessen Ordinate die Schichtdicke linear anzeigt. Diese Darstellung ist optimal und erlaubt die Beobachtung feiner Unterschiede von Befunden verschiedener optischer Dichte und Gradation. Es wurden Verfahren untersucht, mit denen die genannte Darstellung realisierbar ist. In Betracht kommen insbesondere die Verwendung eines kompensierenden Densitometers und die Anwendung einer Datenverarbeitungsanlage. Im ersten Fall sind die optischen Streueigenschaften des Filmmaterials zu beachten.

Summary

Densitometry of medical radiographs along the lines here indicated leads to improved evaluation of pathological changes. If a patient's exposure is simulated on a wedge-shaped phantom, it is possible to obtain a densitogram, the ordinate indicating thickness of section in a linear manner. This provides optimal demonstration and permits the observation of minor differences of optical density and gradation. Methods have been investigated which make this possible. Use is made of a compensated densitometer and computer data analysis. Optical scatter produced by the film material must be taken into account.