Klin Monbl Augenheilkd 2010; 227(2): R15-R28
DOI: 10.1055/s-0029-1240867
KliMo-Refresher
Rubrikherausgeber: G. Duncker, Halle
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Neovaskularisationsglaukom

R. A. Widder1 , K.-D. Lemmen1 , T. S. Dietlein2
  • 1Augenklinik des St. Martinus-Krankenhauses, Düsseldorf
  • 2Zentrum für Augenheilkunde der Universität zu Köln
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Publication Date:
12 February 2010 (online)

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Einleitung

Neovaskularisationsglaukome sind eine große Herausforderung. Sie treten meist im Spätstadium einer Vielzahl von Gefäßerkrankungen der Netzhaut auf, die als gemeinsame Endstrecke eine ischämisch-proliferative Retinopathie entwickelt haben. Ihre Prognose ist ernst, immerhin erfolgen 12–15 Prozent aller Enukleationen wegen eines neovaskulären Glaukoms [4].

Entsprechend vielfältig sind die Anforderungen an eine effektive Behandlung, die ein optimiertes Patientenmanagement an der Schnittstelle zwischen Glaukomatologie und Retinologie erfordert:

Wie können derartige Verläufe frühzeitig erkannt und ihre Komplikationen vermieden werden? Welche drucksenkenden Konzepte (medikamentöse Glaukomtherapie, zyklodestruktive Glaukomchirurgie, filtrierende Glaukomchirurgie, Drainage-Implantate) sind bei diesen speziellen Patienten anwendbar? Welche retinologischen Behandlungskonzepte (panretinale Laserkoagulation, intravitreale oder intrakamerale Injektionen, Pars-plana-Vitrektomie) müssen primär durchgeführt oder parallel eingeleitet werden?

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