PPH 2011; 17(2): 87-98
DOI: 10.1055/s-0031-1275380
Aus der Praxis
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

„Ich habe mir überlegt, was Ihnen wohl am meisten weh tut”

Elke Prestin, Michael Schulz
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Publication Date:
24 March 2011 (online)

Zusammenfassung

Wenn eine Sprachwissenschaftlerin, die einige Monate in einer psychiatrischen Akutklinik verbracht hat, mit einem Pflegewissenschaftler über Kommunikation in der Psychiatrie redet, ist das spannend. So spannend, dass es lohnt, ein breiteres Publikum mit einzubeziehen. Mit einer kritisch-konstruktiven Analyse möchten wir zu einer Diskussion darüber anregen, welche Botschaften professionelle Pflegekräfte direkt und indirekt an Patienten vermitteln und welche Haltungen sich dahinter verbergen. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen, welche die Erstautorin als Patientin gemacht hat. Um diese systematisch und wissenschaftlich fundiert auswerten zu können, nutzen wir Modelle und Methoden aus der Kommunikationssoziologie. Zudem wird an einzelnen Stellen auf Parallelen zur Pflegewissenschaft Bezug genommen. Für eher wissenschaftsferne Leserinnen und Leser mag die alleinige Lektüre der „Beobachtungen aus der Akutpsychiatrie” im zweiten Teil dieses Beitrags (ab Seite 89) genügen, denn hier geht es um den konkreten Praxisbezug. Wer jedoch an der theoretischen Fundierung pflegerischen Handelns interessiert ist, dem sei der gesamte Aufsatz empfohlen.

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Dr. Elke Prestin

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