Rofo 2012; 184(4): 372-373
DOI: 10.1055/s-0031-1299065
Der interessante Fall
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Boerhaave-Syndrom bei Norovirus-Infektion

Autor*innen

  • S. Münster

  • S. Noshari

  • T. E. Langwieler

  • C. Weber

Weitere Informationen

Publikationsverlauf

11. Juli 2011

19. Dezember 2011

Publikationsdatum:
13. Januar 2012 (online)

Einleitung

Die spontane Ösophagusperforation wurde erstmalig 1724 von H. Boerhaave beschrieben, der dieses Ereignis bei einem holländischen Admiral nach selbstinduziertem Erbrechen beobachtete. Das seither als Boerhaave-Syndrom bezeichnete Krankheitsbild führt aufgrund der schwerwiegenden Folgekomplikationen oftmals zum Tode. Als Hauptursache für die ernste Prognose wird der häufig lange Zeitintervall zwischen Perforation und Diagnosestellung angesehen.