Invisalign bietet mit seinen klaren, herausnehmbaren Alignern dem Patienten einen hohen Tragekomfort kombiniert mit Ästhetik sowie optimaler Hygiene. Nach 14-jähriger Erfahrung ist die Invisalign-Technik inzwischen eine wissenschaftlich anerkannte Methode in der Kieferorthopädie. In der Vergangenheit beschränkte sich die Behandlung hauptsächlich auf moderate Engstände, Lücken im Frontzahnbereich und einfache Kippbewegungen. Mit der Erfahrung weitete sich die Therapie ebenso auf komplexere Behandlungen wie offene und tiefe Bisse, Klasse-II- oder -III-Verzahnungen oder selbst chirurgische Behandlungen aus. In Kombination mit Teil-Bracketapparaturen oder skelettalen Verankerungen sind mit der Invisalign-Behandlung auch schwierige Zahnbewegungen durchführbar. Die Behandlungsplanung auf Grundlage der ClinCheck-Software bietet dabei die Möglichkeit, interdisziplinär im Team zusammen mit dem behandelnden Zahnarzt und Zahntechniker, das kieferorthopädische Behandlungsergebnis als optimale Ausgangssituation für weitere zahnärztliche Maßnahmen zu erstellen.
Der folgende Artikel führt Möglichkeiten und Grenzen dieses Systems auf und demonstriert ein interdisziplinäres Behandlungsbeispiel mit der Invisalign-Technik.