Gastroenterologie up2date 2015; 11(01): 27-38
DOI: 10.1055/s-0034-1391648
Leber/Galle/Pankreas
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Hepatopulmonales Syndrom und portopulmonale Hypertension

Valentin Fuhrmann
,
Daniel Benten
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Publication History

Publication Date:
10 March 2015 (online)

Kernaussagen

Epidemiologie

  • Pulmonale Komplikationen sind häufig bei Patienten mit Lebererkrankungen. Die häufigsten Erkrankungen sind das hepatopulmonale Syndrom (HPS) und die portopulmonale Hypertension (PoPH) mit einer Prävalenz von rund 20 % bzw. rund 5 %.

  • Beide Krankheitsbilder sind mit einer deutlich erhöhten Mortalität assoziiert.

Diagnostik

  • Das HPS wird bei Patienten mit Lebererkrankung in der Regel mittels Kontrastmittelechokardiografie und arterieller Blutgasanalyse diagnostiziert.

  • Der Goldstandard zur Diagnose der PoPH ist die Rechtsherzkatheteruntersuchung.

Therapie

  • Die einzige kurative Therapie des HPS ist die Lebertransplantation (LTX).

  • Milde Formen der PoPH stellen keine Kontraindikation für eine LTX dar. Fortgeschrittene Stadien werden ausschließlich medikamentös behandelt.