The mean activity concentration of1311 during inhalation by the nuclear medicine personnel was measured at therapeutic activity applications of 22 GBq (600 mCi) per week. The activity concentration reached its maximum in the exhaled air of the patients 2.5 to 4 hours after oral application. The normalized maximum was between 2 • 10−5 and 2 • 10−3 Bq-m−3 per administered Bq. The mean activity concentration of1311 inhaled by the personnel was 28 to 1300 Bq-m−3 (0.8 to 35 nCi-rrf−3). From this the1311 uptake per year was estimated to be 30 to 400 kBq/a (x̄ = 250, SD = 50%). The maximum permitted uptake from air per year is, according to the German and Austrian radiation protection ordinances 22/21 µiCi/a (= 8 • 105 Bq/a). At maximum 50% and, on the average, 30% of this threshold value are reached. The length of stay of the personnel in the patient rooms is already now limited to such an extent that 10% of the maximum permissible whole-body dose for external radiation is not exceeded. Therefore, increased attention should be paid also to radiation exposure by inhalation.
Zusammenfassung
Die Anwendung von 131J zur nuklearmedizinischen Therapie von Schild Es wurde die durchschnittliche Aktivitätskonzentration der vom nuklearmedizinischen Personal eingeatmeten 131J-kontaminierten Luft bei der therapeutischen Anwendung von ca. 22 GBq (600 mCi) wöchentlich gemessen. Die Aktivitätskonzentration in der Ausatemluft der Patienten erreicht ihr Maximum 2,5 bis 4 h nach der oralen Applikation. Das auf die applizierte Dosis normierte Maximum liegt zwischen 2 • 10−5 bis 2•10−3 Bq-m−3 pro verabreichtem Bq. Die gemessene 131J-Aktivitätskonzentration der vom Personal eingeatmeten Luft beträgt im Wochendurchschnitt 28 bis 1300 Bq-m−3 (0,8 bis 35 nCi-m∼3). Daraus läßt sich eine jährliche 131J-Aufnahme von 30 bis 400 kBq/a (x̄ = 250, SD = 50%) abschätzen. Für die höchstzulässige Aktivitätsaufnahme aus der Luft pro Jahr gilt nach der deutschen und der österreichischen Strahlenschutzverordnung ein Wert von 22 bzw. 21 µiCi/ a (= 8•105 Bq/a). Von diesem Grenzwert werden unter den gegebenen Bedingungen maximal 50%, durchschnittlich 30% erreicht. Da die Aufenthaltsdauer des Personals in den Patientenzimmern bisher bereits so eingeschränkt ist, daß 10% der zulässigen Ganzkörperdosis für externe Strahlung nicht überschritten werden, ist aufgrund dieser Erkenntnisse in Zukunft vermehrtes Augenmerk auch auf die Strahlenbelastung durch Inhalation zu legen.