The value of conventional radiology, bone scintigraphy and magnetic resonance imaging (MRI) in the early diagnosis of Legg-Calvé-Perthes disease (LCPD) was assessed. The initial results were compared with the clinical and radiological findings of long-term follow-up in 43 children. Radiological and scintigraphic examination resulted in a relatively high number of equivocal findings (16% and 10%, respectively). MRI findings were less equivocal (3%). Depending on whether such findings were classified as normal or as pathological, the diagnostic accuracy ranged as follows: radiography 88–93%, bone scintigraphy 88-91%, and MRI 97–99%. Therefore, MRI by itself seems to be sufficient to detect or exclude LCPD. The results of this study and the radiation exposure associated with radiography and scintigraphy raise the question whether MRI should be the diagnostic method of choice in patients with suspected LCPD.
Zusammenfassung
Die Aussagefähigkeit von Röntgendiagnostik, Skelettszintigraphie und Kernspintomographie (KST) bei der Frühdiagnostik des Morbus Perthes wurde untersucht. Hierzu wurden die Ergebnisse dieser Methoden im Rahmen der Erstdiagnostik mit dem weiteren klinischen Verlauf bei 43 Kindern verglichen. Auffällig war die unterschiedliche Häufigkeit des Auftretens fraglicher Befunde: bei der Röntgendiagnostik in 16%, bei der Szintigraphie in 10% und bei der KST nur in 3%. Je nachdem, ob fragliche Befunde als normal oder pathologisch gewertet wurden, ergaben sich die folgenden Diagnose-Richtigkeiten: für die Röntgendiagnostik 88–93%, für die Szintigraphie 88-91% und für die KST 97–99%. Die KST scheint daher in der Lage, allein einen Morbus Perthes diagnostizieren oder ausschließen zu können. Aufgrund der vorliegenden Ergebnisse sowie der Tatsache, daß Röntgendiagnostik und Szintigraphie mit einer Strahlenexposition verbunden sind, stellt sich die Frage, ob bei Verdacht auf Morbus Perthes die KST die Methode der ersten Wahl sein sollte.