Zusammenfassung
Thrombosen und thromboembolische Komplikationen treten in der Gravidität relativ selten auf (Rate von 0,2 bis 2%). Dennoch weisen Schwangere ein fünffach höheres Thromboserisiko auf, das weiter ansteigt, wenn andere Risikofaktoren dazukommen. Zu den Indikationen für eine Thromboseprophylaxe zählen u.a. Herzerkrankungen, Lupusantikoagulans, Thrombozytose und kongenitaler AT-III-Mangel sowie eine Thrombose in einer früheren Schwangerschaft. Voraussetzung für ein Medikament zur Thromboembolieprophylaxe in der Schwangerschaft ist seine fehlende Plazentagängigkeit. Diese konnte für niedermolekulares Heparin in einer prospektiven randomisierten Doppelblindstudie an 65 Schwangeren bestätigt werden.
Schlüsselwörter
Schwangerschaft - Thromboembolie - niedermolekulares Heparin