Zusammenfassung
Vor dem Hintergrund eines steigenden Frauenanteils unter den ärztlichen Mitarbeitern in Anästhesie und Intensivmedizin spielt die Gestaltung von Arbeitsplätzen für schwangere Mitarbeiterinnen eine zunehmend wichtige Rolle. Hierbei gilt es die Interessen von schwangerer Mitarbeiterin, Arbeitgeber und Kollegen der Schwangeren miteinander in Einklang zu bringen. Den Rahmen dazu bilden die gesetzlichen Bestimmungen durch das Mutterschutzgesetz (MuSchG). Der Artikel gibt eine Übersicht darüber, wie unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Evidenz geeignete Arbeitsplätze für schwangere Mitarbeiterinnen in Anästhesie und Intensivmedizin etabliert werden können.
Abstract
In the light of a rising percentage of women among employees in anaesthesia and intensive care designing adequate workplaces for pregnant employees plays an increasingly important role. Here it is necessary to align the varied interests of the pregnant employee, fellow employees and the employer, where the legal requirements of the Maternity Protection Act (“Mutterschutzgesetz”) form the statutory framework. This review describes how adequate workplaces for pregnant employees in anaesthesia and intensive care can be established considering the scientific evidence on the subject.
Schlüsselwörter:
schwangere Mitarbeiterin - Gefährdungsbeurteilung - volatile Anästhetika - ionisierende Strahlung - Mutterschutzgesetz
Key words:
pregnant employee - hazard assessment - volatile anaesthetics,ionising radiation - maternity protection act