OP-Journal 2016; 32(03): 254
DOI: 10.1055/s-0042-123275
Tipps und Tricks
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Tipps und Tricks: Anatomiegerechte Reposition von Densfrakturen

Autor*innen

  • Daniel Krüßmann

  • Thomas Ruffing

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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
24. März 2017 (online)

Densfrakturen werden bis zur definitiven operativen Versorgung meist in einer Zervikalstütze ruhiggestellt. Je nach Anatomie des Unfallverletzten bzw. Frakturdislokation besteht aufgrund der dadurch wenig rigiden Anordnung die Gefahr der Dislokation und damit der Myelonschädigung. Unter Zuhilfenahme von einseitig klebendem Polstermaterial (z. B. Cellona, Fa. Lohmann & Rauscher, Neuwied), welches normalerweise bei Cast- oder Gipsversorgungen von Extremitätenfrakturen Anwendung findet, kann die Orthese maßgeschneidert an die jeweilige Anatomie bzw. Frakturdislokation angepasst werden. Somit wird eine sanfte Reposition der Fraktur erzielt. Die Bilder zeigen beispielhaft die Versorgung einer Extensionsfraktur.

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Abb. 1 Maßgeschneiderte Anwendung an der festen Zervikalstütze. Reposition durch Distraktion und Flexion aufgrund der Polsterapplikation kaudal und dorsal.
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Abb. 2 a bis c Frakturstellung in Zervikalstütze ohne (a, b) und mit (c) Polsterung.