Autoimmunhämolytische Anämien entstehen durch die Bildung von Wärme- und bzw. oder Kälteautoantikörpern, die an Oberflächenantigene von Erythrozyten binden. Die mit Antikörpern sensibilisierten Erythrozyten können phagozytiert oder durch vollständige Komplementaktivierung intravasal zerstört werden. Neben der serologischen Untersuchung zur Bestätigung der Diagnose muss ebenfalls nach der zugrunde liegenden Ursache geforscht werden, um die Therapie zu optimieren.