Zusammenfassung
Mitral- und Trikuspidalklappenerkrankungen weisen eine hohe, mit dem Alter ansteigende
Prävalenz in der Bevölkerung auf. Parallel mit den modernen und innovativen Therapieverfahren
haben sich die Anforderungen an die Diagnostik von Vitien weiterentwickelt. Den Grundstein
für eine erfolgreiche Therapie bildet auch weiterhin die echokardiografische Bildgebung,
die präzise Informationen über Art und Ausmaß der Läsion, den Mechanismus, die Ätiologie
sowie über die technische Durchführbarkeit einer Intervention liefern muss. Neue Innovationen
im Bereich der Echokardiografie erlauben eine noch sensitivere Beschreibung der Pathomorphologie,
eine valide Quantifizierung des Schweregrades und die Unterstützung bei der Klappenintervention.
Neben den diagnostischen Untersuchungen spielt die klinische Beurteilung des Patienten
eine wichtige Rolle und fordert eine kritische Wertung der Untersuchungsergebnisse
unter Berücksichtigung der Klinik des Patienten.
Abstract
Mitral- and tricuspid valve diseases are increasingly prevalent especially in older
people. The diagnostic requirements develop equally with the innovative and complex
treatment options. The basis for a successful therapy is imaging, which needs to provide
information about extent and form of the lesion, mechanism, etiology and severity
as well as about technical feasibility of an intervention. New innovations in echocardiography
enable a more sensitive description of the pathomorphology as well as a valid grading
of regurgitation severity. Despite diagnostic examinations, clinical evaluation of
patients is of prime importance and requires a critical assessment of the diagnostic
findings against the background of the clinical situation of the patients.
Schlüsselwörter
Mitralklappe - Trikuspidalklappe - Echokardiografie - Herzkatheteruntersuchung - Magnetresonanztomografie
- Computertomografie
Key words
mitral valve - tricuspid valve - echocardiography - heart catheterization - magnetic
resonance imaging - computertomography