Gesundheitswesen 2002; 64(1): 39-45
DOI: 10.1055/s-2002-19524
Originalarbeit
Originalarbeiten
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Anspruchsgruppen und Erfolgsnachweis bei Mutter-Kind-Kurkliniken

Ein Anwendungsbeispiel der zeitraumbezogenen NutzschwelleGroups of Statutory Bodies and Evaluation of Health Recovery Programmes for Mothers and their Child(ren) - An Application of a Time-based Break-Even AnalysisW. Schönig
  • 1Forschungsinstitut für Sozialpolitik der Universität zu Köln
Further Information

Publication History

Publication Date:
11 January 2002 (online)

Zoom Image

Zusammenfassung

Angesichts stagnierender Ausgaben für Mutter-Kind-Kuren setzt eine Trendumkehr voraus, dass die Krankenkassen und andere kritische Anspruchsgruppen vom Erfolg dieser Maßnahmen überzeugt werden können. Ziel des Beitrags ist die Ermittlung des Kurerfolgs durch das Konzept einer zeitraumbezogenen Nutzschwelle, das sich an die Methodik der Break-Even-Analyse anlehnt. Hauptergebnis einer ersten Modellrechnung mit den Daten einer umfassenden Evaluationsstudie ist, dass ein positiver Kurerfolg dann einsetzt, wenn die Wirkungsdauer der Kureffekte 1,19 Jahre anhält. Bislang liegen für diesen anhaltenden Kurerfolg nur Indizien, nicht aber gesicherte Daten vor.

Abstract

Public and private expenditure in health recovery programmes for mothers and their children is stagnating. A focal point to turn around this trend is to convince the responsible statury bodies by proving both effectiveness and efficiency of these programmes. The paper suggests the application of the break-even analysis on a time-based principle. A primary calculation with the data of a major German evaluation shows significant savings if the success of the health recovery programmes holds for at least 1.19 years. Available data does not cover such a long period.