Gesundheitswesen 2002; 64(5): 242-252
DOI: 10.1055/s-2002-28350
Originalarbeit
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

DRGs der muskuloskelettalen Erkrankungen: Konsequenzen für die Orthopädie und Unfallchirurgie

DRGs of Musculoskeletal Diseases: Consequences for Orthopaedics and Accident SurgeryH. Brandl, M. Wildner, O. Sangha †
  • 1Bayerischer Forschungsverbund Public Health - Öffentliche Gesundheit Ludwig-Maximilians-Universität München
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
08. Mai 2002 (online)

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Zusammenfassung

Die Einführung des neuen pauschalierenden leistungsorientierten Vergütungssystems wird für die Krankenhäuser in Deutschland erhebliche Veränderungen mit sich bringen. Die dem deutschen System zugrunde liegenden Australian Refined Diagnosis Related Groups (AR-DRGs) bieten die Möglichkeit, Konsequenzen für die Fachgebiete der Unfallchirurgie und Orthopädie in Deutschland abzuschätzen.

Diese Untersuchung zeigt die wichtigsten Diagnosen der Unfallchirurgie und Orthopädie in Deutschland auf und bewertet diese ökonomisch. Der Vergleich mit australischen Daten gibt den unfallchirurgischen und orthopädischen Fachabteilungen konkrete Hinweise für Schwerpunkte und Potenziale bei der Entwicklung neuer Managementansätze. Die erfolgreiche Positionierung orthopädisch-chirurgischer Fachabteilungen wird zukünftig im stationären Sektor von Organisationsstruktur und Management stärker als bisher beeinflusst.

Abstract

The introduction of the new prospective payment system for inpatient care entails considerable changes for hospitals in Germany. The Australian Refined Diagnosis Related Groups (AR-DRGs), which form the basis for the German system, give the chance to estimate the consequences and implications for the speciality of orthopaedic surgery in Germany.

Our study aims at highlighting the most important musculoskeletal diagnoses and to provide an initial economic forecast for them. The comparison with Australian data gives hints for operative and conservative-rehabilitative orthopaedic departments in respect to potentials and focal points for the development of novel patient management tools. The success of orthopaedic departments will depend in the future much more than now on organisational and management issues.