Zusammenfassung
Bereits mit Beginn der Stabilisierungsphase des polytraumatisierten
Patienten spielt die Interaktion von Zeit, Raum und Anstrengung eine
wesentliche Rolle. Wenn das Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht gerät und
Bewegung nicht zustande kommt, in diesem Fall sprechen wir von
Immobilität, können die Folgen für den Patienten schwerwiegend
sein.
Frühmobilisation und Bewegungstherapie gehören daher zu
den Eckpfeilern einer funktionierenden Polytrauma-Versorgung.
Um die genannten Maßnahmen zielgerecht durchführen zu
können, müssen abgesehen von entsprechenden perso-nellen auch
materielle Voraussetzungen gegeben sein. Ohne technische Hilfsmittel wie
Spezialbetten, Hebe- und Mobilisationshilfen sowie Transportgeräte ist
eine intensive Patientenpflege nicht mehr denkbar.
Aber nicht alles, was technisch machbar, gut und teuer ist, stellt
den Anwender zufrieden.
Neben den grundsätzlichen Eigenschaften, die Hilfsmittel zur
Mobilisation und Rehabilitation erfüllen müssen (z. B.
Effektivität, Robustheit, Funktionalität, Handling,
Sicherheitsstandards), sind vielfach die kleinen/großen Details von
Bedeutung.
Der Mehrzweck-Reharollstuhl Thekla wird dabei vielen Ansprüchen
gerecht. Durch seine Kombinationsvielfalt bietet sich dem Anwender,
gleichbedeutend Pflegepersonal, ein breites Einsatzspektrum.
Literatur
-
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199-203
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12
die folgenden Quellen 3 - 11 wurden nicht
im Text erwähnt.
Wolfgang Schirsching
Universitätsklinikum Essen, Fort- und
Weiterbildungsstätte, Intensivpflege/ Anästhesie
Hufelandstr. 55
45147 Essen