PPH 2003; 9(2): 68-73
DOI: 10.1055/s-2003-39126
Pflegeforschung
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Betrachtungen von Klienten über Beziehungen mit Pflegenden: ein Vergleich zwischen Kanada und Schottland

C.  Forchuk1 , W.  Reynolds2
  • 1 RN, PhD, Universität Western Ontario/London Health Science Centre Research, London, Ontario, Canada
  • 2 RN, PhD, Pflegedozent, Universität Stirling, Fachbereich Pflege und Hebammenwesen, Inverness, Schottland, UK
Die Arbeit ist zuerst erschienen im Journal of Psychiatric and Mental Health Nursing 2001; 8: S. 45 - 51. Der Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Verlages Blackwell Science Ltd. Übersetzung aus dem Englischen: Gernot Walter
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Publication Date:
08 May 2003 (online)

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Aussagen der Fachliteratur deuten darauf hin, dass die Pflegeperson, der Klient und das, was zwischen ihnen vorgeht, die entscheidenden Elemente in einer Pflegesituation darstellen. Dieser Artikel untersucht, ausgehend von der Perspektive der Klienten, was in zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Klienten und Pflegenden vorgeht. Die vorgestellten Daten stammen von in Kanada und Schottland durchgeführten Untersuchungen. Der Artikel zeigt auf, dass das, was sich Klienten in Beziehungen mit ihren Pflegenden wünschen oder nicht wünschen, auf beiden Seiten des Atlantiks ähnlich ist. Die vorgestellten Ergebnisse deuten auf die Wichtigkeit transkultureller Pflege, Pflegeethik, das Anwachsen der Kundenorientierung und Patientenfürsprache hin. Die Ergebnisse weisen auch auf die Notwendigkeit hin, dass sich Pflegeforschung gezielt mit Pflegeergebnissen beschäftigt. Dadurch ließe sich feststellen, ob die Wahrnehmungen der Klienten bezüglich helfender Beziehungen Auswirkungen auf angestrebte Gesundheitsergebnisse haben und damit die Wirksamkeit klinischer Pflege nachweisen können.