Die Begleitung von Menschen am Lebensende zählt zu den gleichermaßen traditionellen wie anspruchsvollen Aufgaben der Pflege. Daher sollten Pflegende auch zum Thema „Therapieabbruch” eine klare Position beziehen.
Das Modell der ethischen Fallbesprechung kann zu einer Bereicherung einzelner Konzepte und einer höheren Zufriedenheit aller Beteiligten führen, während es gleichzeitig den Wert und die Würde des Menschen fokussiert. Pflege muss aktiv zu einer Veränderung von Strukturen und Kompetenzen beitragen, um im Alltäglichen wie auch im Grenzbeschreitenden Entscheidungen treffen oder Konsensentscheidungen mittragen zu können.
1 Grundlage des vorliegenden Beitrags ist ein Referat, das im Rahmen der 13. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Heimbeatmung und Respiratorentwöhnung e. V. am 4.6.2005 in Celle von Autor gehalten wurde.
Literatur
1 Hartmann-Bund .Pressemitteilung „Bedenkliche Entwicklung der Sterbehilfe in den Niederlanden”, 17.12.2004. http://www.hartmannbund.de/06_presse/pressearchiv.php?action=voll&id=1,843 Stand: 10.10.2005
7 Hasselhorn H M, Müller B H, Tackenberg P. et al .Berufausstieg bei Pflegepersonal - Arbeitsbedingungen und beabsichtigter Berufsausstieg bei Pflegepersonal in Deutschland und Europa; Wirtschaftsverlag NW. Dortmund/Berlin/Dresden; Verlag für neue Wissenschaft GmbH 2005
8 Klie T, Spatz J. Autonomie am Lebensende - Die Wirklichkeit von Behandlungsabbrüchen im klinischen Alltag. Dr. med. Mabuse 155 Frankfurt; Mabuse-Verlag 2005
1 Grundlage des vorliegenden Beitrags ist ein Referat, das im Rahmen der 13. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Heimbeatmung und Respiratorentwöhnung e. V. am 4.6.2005 in Celle von Autor gehalten wurde.