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DOI: 10.1055/s-2005-867236
Detektortypen und ihre Wertigkeit
Während sich bei der konventionellen Film-Folien-Mammographie in den letzten Jahren bzgl. der Bilderzeugung und -verarbeitung ein weltweiter Standard entwickelt hat, stehen bei der digitalen Mammographie technisch sehr unterschiedliche Systeme zur Verfügung.
Je nach Betrachtungsweise und Zweck kann man die digitalen Bildempfangssysteme nach der Bauart, der Geometrie, dem Material oder dem Ausleseprozess klassifizieren. Man unterscheidet z.B. offene und gekapselte, kassettenbasierte (off-line) und integrierte (on-line) Systeme. Bei den integrierten Systemen gibt es TFT-Flachdetektoren, CCD-Detektoren und Photonen-zählende-Detektoren. Wobei wieder zwischen Detektoren mit einem Szintillator aus Cäsiumjodid und solchen mit einer Halbleiterschicht aus amorphem Selen unterschieden werden muss. Darüber hinaus sind scannende Systeme von Vollfeldsystemen zu unterscheiden. Die Anforderungen im Rahmen der technischen Qualitätssicherung an die verschiedenen Systeme sind daher teilweise unterschiedlich.
Mögliche Kenngrößen zur Beschreibung digitaler Detektoren sind Pixelgröße, Ortsauflösung, Quantenausbeute (DQE) und Kontrastauflösung. Diese Größen werden vorgestellt und bzgl. ihrer Bedeutung für die diagnostische Leistungsfähigkeit eines digitalen Mammographiesystems bewertet.
Lernziele:
- Unterschiedliche Detektortechnologien in der digitalen Mammographie
- Kenngrößen zur Beschreibung der Leistungsfähigkeit digitaler Detektoren
- Wertigkeit verschiedener Detektortypen
Korrespondierender Autor: Hermann K-P
Georg-August-Universität Göttingen – Bereich Humanmedizin, Diagnostische Radiologie, Robert-Koch-Straße 40, 37099, Göttingen
E-Mail: kherman@gwdg.de